Arado Ar 196

Teil I : Werknummernliste Ar 196 Versuchsmuster, Vorserien-Baureihen A-0 und B-0, Baureihe A 1

Anmerkung:   Mit dieser Darstellung wollen wir vom Team "Luftwaffe-zur-See" den Leser über den letzten Kenntnisstand informieren und gleichzeitig zur Mithilfe beim Aufspüren weitere Details anregen. Natürlich können nicht alle bekannten Kennungen der Arado Ar 196 , den einzelnen Werknummer zugeordnet werden, infolge von ungenügender Informationsquellen und nicht mehr original vorhandenen Akten / Dokumente oder auch die entsprechende Nachweise einfach fehlen .

Letztes Update der Liste am: 26.11.2017

Ar 196 V 1, W.Nr. 2589Ar 196 V 3, W.Nr. 2591
Ar 196 B-02, W.Nr. 2520Ar 196 A 1, W.Nr. 196 0012

Techn. Daten / Typen:Ar. 196 BAr. 196 A0 / A1Ar. 196 A2Ar. 196 A3Ar. 196 A4Ar. 196 A5Ar. 196 C (Plan)
Spannweite:12,44 m12,44 m12,44 m12,44 m12,44 m12,44 m12,44 m
Länge:11,30 m 10,96 m10,96 m10,98 m10,96 m10,98 m10,96 m
Höhe:5,03 m5,00 m5,00 m5,00 m5,00 m5,00 m5,00 m
Aerodynamische Fläche:28,3 m²28,3 m²28,3 m²28,5 m²28,3 m²28,5 m²28,5 m²
Leergewicht:k.a.2335 kg2214 kg2214 kg2214 kg2210 kg2810 kg
Zuladung:k.a.665 kg1063 kg1201 kg1286 kg1240 kg1000 kg
Fluggewicht:k.a.3100 kg3277 kg3415 kg3500 kg3450 kg3810 kg
Höchst- V max:320 km / h320 km / h320 km / h320 km / h320 km / h320 km / h320 km / h
Sturzflug V max:450 km / h450 km / h450 km / h465 km / h510 km / h465 km / hk.a.
Katapultstart V min:110 km / h110 km / h110 km / h120 km / h110 km / h120 km / hk.a.
Reisegeschwindigkeit280 km / h280 km / h250 km / h250 km / h285 km / h255 km / h190 km / h
Ladegeschwindigkeit:100 km / h100 km / h104 km / h104 km / h110 km / h104 km / hk.a.
Steigzeit auf 1.000 m:k.a.k.a.k.a.2,5 mink.a.2,3 mink.a.
Gipfelhöhe:k.a.k.a.5550 m6000 m5000 m6000 m5260 m
Reichweite mit Bombenlastk.a.k.a.~ 860 km~ 860 km~ 1270 km~ 1020 km~ 1490 km
Motor:BMW 132 KBMW 132 KBMW 132 KBMW 132 KBMW 132 KBMW 132 WBMW 132 K
Leistung:880 PS880 PS960 PS960 PS960 PS960 PS960 PS
Treibstoffvorrat:1x 600 l2x 300 l2x 300 l2x 300 l2x 400 l2x 300 l2x 625 l
Schmierstoffvorrat:27,5 l27,5 l27,5 l56 l66 l56 lk.a.
Bewaffnung:
(Mun.-Vorrat)
Heckstand
Nase
Tragfläche
1x 7,92 mm MG 15 (525 Schuss)
1x 7,92 mm MG 17 (500 Schuss)
1x 7,92 mm MG 15 (525 Schuss)1x 7,92 mm MG 15 (525 Schuss)
1x 7,92 mm MG 17 (500 Schuss)
2x 20 mm MG FF
(2x 60 Schuss)
1x 7,92 mm MG 15 (525 Schuss)
1x 7,92 mm MG 17 (500 Schuss)
2x 20 mm MG FF
(2x 60 Schuss)
1x 7,92 mm MG 15 (525 Schuss)
1x 7,92 mm MG 17 (500 Schuss)
2x 20 mm MG FF
(2x 60 Schuss)
2x 7,92 mm MG 81 Z (2000 Schuss)
1x 7,92 mm MG 17 (500 Schuss)
2x 20 mm MG FF/M
(2x 60 Schuss)
2x 7,92 mm MG 81 Z (2000 Schuss)
2x 7,92 mm MG 17
(2x 500 Schuss)
2x MG 151/20
(2x 200 Schuss)
Bombenzuladung:2x 50 kg2x 50 kg2x 50 kg2x 50 kg2x 50 kg2x 50 kgk.a.
Besatzung:2 Mann (Pilot und Beobachter zgl. Bordfunker / Bordschütze)

Baubeschreibung:
Typ :Arado Ar 196 > einmotoriges katapultfähiges See-Mehrzweckflugzeug
Baureihen:V , A0 , A1 , A2 , A3 , A4, A5 , B , C (geplant) , E 380 (Projekt)
Umbauten:Ar 196 A2 / A4 : ab Werknr. 100 117, wie A2 jedoch mit Änderungen ( Einbau vergrößerte Tanks ), nach Durchführung in Bezeichnung: Ar 196 A4 zu ändern.
Ar 196 A3 / U1 : mit Eiskufen
Ar 196 A4 / U1 : mit Scheibenschleppanlage
Ar 196 A3 / A5 : ab Werknr. 100 212, wie A3 jedoch mit Änderungen (Einbau Fug XVI, MG 81 Z, Mech. Kompensiereinrichtung, Motoränderung = Einbau UKW-Entstörung), nach Durchführung in Bezeichnung: Ar 196 A5 zu ändern.
Produktionszeit:Herbst 1936 - August 1944
Stückzahl:~ 571
Rumpfwerk:Der Rumpf besteht aus einem geschweißten Stahlrohrfachwerk mit Formgebungsgerüst. Die Rumpfverkleidung bestand bis zur Höhe des Führerraumes mit Blech verkleidet ( Hydronalium ), vom Beobachterraumab bis zum Heck mit Stoff bespannt. Ab dem Baumuster Ar 196 A2 ist die rechte Seitenverkleidung zur Aufnahme der starren Bewaffnung mit einer entsprechenden Ausbeulung versehen.
Tragwerk:Das Tragwerk ist als Tiefdeckertragwerk in Zweiholm-Ausführung hergestellt. Die Tragflächen sind am Rumpf beiderseits gelenkig angeschlossen und durch je zwei Streben gegen die Schwimmer abgestützt. Aus Gründen der Raumeinsparung beim Abstellen des Flugzeuges sind die Tragflächen nach hinten schwenkbar angeordnet. Die abgerundeten Randkappen waren austauschbar.
Leitwerk:Das Höhen- und Seitenleitwerk ist frei tragend am Rumpfheck angebracht. Die Flossen sind blechbeplankt. Das Höhen-, Seiten- und die Querruder haben Blechnasen und sind stoffbespannt. Die Landeklappen haben Blechnasen, unten Blechbeplankung und oben Stoffbespannung.
Schwimmwerk:Zwei gegenseitigen austauschbaren einstufige Ganzmetall-Schwimmer, wurden aus Hydronalium gefertigt und mit Wasserrudern versehen. Es ist durch zwei in Seiten- und Schwimmerebene mit Profildraht ausgekreuzte Strebenverbände am Rumpf angebracht. Schwimmerinhalt 2.750 l für jeden Schwimmer. Jeder Schwimmer enthält einen als Sacktank ausgebildeten Kraftstoffbehälter von 300 Liter Inhalt (bei Ar. 196 A4 : 400 Liter ), eine Schacht für Notmunitions- und Notproviantbehälter.
Bei der B-Serie kam ein Mittelschwimmer mit Wasserruder und zwei kleineren seitlichen Stützschwimmern unter den Tragflächen zum Einsatz. Der Rauminhalt betrug 4.535 Liter und der darin eingelassene Sacktank fasste 600 Liter. Daneben verfügte auch dieser Schwimmer über Behälter für Notmunition, Notproviant und zwei Nebelgeräte. Befestigt wurde der Mittelschwimmer am Rumpf der Maschine durch vier Streben und Drahtkreuzungen. Die bei einem Flugzeug mit Mittelschwimmer unerlässlichen Stützschwimmer waren ebenfalls aus Hydronalium gefertigt. Sie besaßen keine Ruder. Befestigt waren sie an den Unterseiten der Tragflächen.
Triebwerk:Das Einheitstriebwerk war der luftgekühlte 9 Zylinder-Sternmotor BMW 132 K mit Kraftstoffeinspritzung, Bodenlader, automatischen Ladedruckregler ausgestattet. Die Blechverkleidung des Triebwerks hat einzelne stromlinienförmige Ausbuchtungen für die Ventilhebel, einen Spreizklappenring und Klappen für die Motorwartung. Ab der B-Serie war auf der rechten Seite zusätzlich eine Aussparung für ein Maschinengewehr. Die bei den ersten V-Modellen verwendete hölzerne Zweiblatt-Luftschraube wurde beim fünften Prototyp bereits durch eine verstellbare Dreiblatt-Holzluftschraube ersetzt.
Die Luftschraube hatte einen Durchmesser von 310 cm. Zur Verwendung gelangt eine dreiteilige VDM-Verstellluftschraube.
Sonstige Ausrüstung:
(je nach Typ u.a. unterschiedlich )
Funkgerätesätze : Bordfunkgeräte u.a. : (FuG Va U , FuG X , FuG 16, FuG 16 Z ), EiV. 4 (Eigenverständigungsanlage), Antennenhaspel mit Landeantenne, Peilgerät G 4, FuG XXV (Kenngerät),
Funkmessausrüstung (Radar): FuG 200 "Hohentwiel" (Schiffssuchgerät bis 100 km Reichweite) bei wenigen Maschinen,
Seeausrüstung : Heißstropp mit 3 Draht-Seilen zum heben, Hahnepoot zum Schleppen, Schleppanker oder Treibanker, 3 Fangleinen, Handlampe mit 7 m langer Leitung,
Sonstiges : Flugzeugvernichter (Sprengsatz), bei Bedarf (einsatzbedingt) 2 MP 40 mit je 6 Magazinen, 2 Nebelgeräte SN 50 wurden ab Juli 1941 nicht mehr eingebaut.
Nachrichten- und Signalgeräte : 1 doppelläufige Fliegerleuchtpistole, 1 Leuchtpatronensatz für 30 Patronen, Handblickgerät, 1 paar Winkflaggen, 2 Leuchtbombensätze für je 2 Leuchtbomben, 1 Nebelhorn, 2 Notsignalbehälter (Inhalt: je 1 Sternpistole mit einen Satz roter (12), weißer (24) und grüner (12) Signalpatronen ), Bildgerät
Rettungsgeräte : 1 Kabinen-Feuerlöscher, Notausrüstungssack, Sanitätspack, 2 Schwimmwesten, 1 Rückenfallschirm mit Einmannschlauchboot, 1 Sitzkissenfallschirm mit Einmannschlauchboot,

Einzelnachweise:

Ar 196 Versuchsmuster, gebaut bei Arado / Brandenburg und Warnemünde ( Stückzahl: 6 )
Arado W.Nr.Typ:Stammkz.:Verbandskz.:Bemerkungen und Verbleib:
  2589Ar 196 V-1  D - IEHK  -
  • Doppelschwimmer, BMW 132 D-Motor mit 880 PS und Heine-Zweiblattpropeller.
  • 25.05.1937 - Fertig gestellt.
  • 01.06.1937 - Erstflug auf dem Plauer See in Brandenburg. Beginn der Werkserprobung und Versuchsflüge.
  • 06.07.1937 - Nach Travemünde überführt und der Erprobungsstelle See vorgeführt.
  • 10.09.1937 - Übernahme durch die E-Stelle See / Travemünde, beginn der Erprobung.
  • 11.02.1938 - noch gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde.
  • 00.03.1938 - Wurde das Muster aus der Erprobung zurückgezogen, umgebaut für einen möglichen Geschwindigkeits-Weltrekord bei Seeflugzeugen, neuer BMW 132 SA-Motor eingebaut, Dreiblattpropeller, aerodynamische Form verbessert.
  • 03.11.1938 - RLM erhält Kenntnis von diesem Vorhaben und untersagte es umgehend. Weiterer Verbleib unbekannt.
  2590Ar 196 V-2  D - IHQI  -
  • Doppelschwimmer, BMW 132 D-Motor mit 880 PS und Heine-Zweiblattpropeller.
  • 18.06.1937 - Fertig gestellt.
  • 00.09.1937 - Erstflug und beginn der Werkserprobung und Versuchsflüge.
  • 27.06.1938 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 09.11.1938 - Erfolgte Beauftragung das Muster für die weitergehende "Atlantikerprobung" entsprechend vorzubereiten.
  • 07.10.1939 - noch gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung. Weiterer Verbleib unbekannt.
  2591Ar 196 V-3  D - ILRE
  TJ HF
  -
  • Zentralschwimmer, BMW 132 J-Motor mit 815 PS und Heine-Zweiblattpropeller.
  • 00.09.1937 - Erstflug und beginn der Werkserprobung und Versuchsflüge.
  • 01.12.1937 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 19.02.1938 - Erster Katapultstart
  • 31.03.1939 - noch gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde.
  • 00.00.1940 - gemeldet bei der Flugzeugführerschule C 17 (See) in Pütnitz
  • 02.09.1941 - Im Saaler Bodden abgestürzt.
  2592Ar 196 V-4  D - OVMB  -
  • Zentralschwimmer, BMW 132 K-Motor mit 880 PS und Heine-Zweiblatt-, später Schwarz-Dreiblattpropeller.
  • 00.00.1938 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 08.12.1938 - Bei Seeprüfung auf der Ostsee, brach das komplette Triebwerk mitsamt Träger ab, Maschine brannte. Totalverlust.
  100 090
  ( 196 0090 )
Ar 196 A 2 / V-5  CK EZ
  CK FE
  -
  • modifizierte Ar 196 A 2 mit Zentralschwimmer und vergrösserte Kraftstoffkapazität ( 800 l )
  • 00.00.1940 - gefertig und ausgeliefert als Ar 196 A 2 , umgebaut zum Zentralschwimmer.
  • 03.07.1940 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung mit der Kennung : CK FE.
  • 09.08.1940 - Beginn der Katapultstarterprobungen.
  • 12.12.1942 - Von Travemünde nach Friedrichshafen / Bodensee überführt, zwecks weitere Erprobungen.
  • 31.01.1943 - Von Friedrichshafen nach Travemünde überführt.
  • 28.07.1944 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde. Weiterer Verbleib unbekannt.
  100 191
  ( 196 0191 )
Ar 196 A 3 / V-6  DH HK  -
  • Prototyp der Ar 196 C-Serie, vergrösserte Schwimmer
  • 23.09.1941 - Erstflug und beginn der Werkserprobung.
  • 07.10.1941 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 13.04.1943 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 00.05.1943 - gemeldet bei der 4. (Bord) / Fl.Erg-Gr. (See) in Kamp, später Erg. Küsten-Nahaufklärungs- und Bordfliegerstaffel
  • 03.08.1944 - Östliche Ostsee, Bruch, Totalverlust

Ar 196 Baureihe B-0, Werk-Nr.: 2519 - 2521 ( 3 Stück ), gebaut bei Arado / Brandenburg
Arado W.Nr.Typ:Stammkz.:Verbandskz.:Bemerkungen und Verbleib:
  2519Ar 196 B-01  D - INCN  WL - INCN
  • 18.10.1938 - Wurde den Vertreter des RLM bei der E-Stelle See in Travemünde vorgeführt.
  • 30.03.1939 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 14.04.1939 - Überführt nach Wilhelmshaven an Bord des Panzerschiffes ADMIRAL SCHEER
  • 18.04. - 03.05.1939 - Atlantikerprobung durch E-Stelle See, dabei Katapultstarts von ADMIRAL SCHEER vor Spanien.
  • 24.06. - 14.07.1939 - in Reparatur, infolge erhebliche Beschädigung bei der Atlantikerprobung.
  • 10.08.1939 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 21.07.1941 - Travemünde, Startbruch, Überschlag, 100%
  2520Ar 196 B-02  D - IPOD  -
  • 00.04.1939 - gemeldet bei der 10. (See) / Lehrgeschwader 2 in Travemünde, anschließend Atlantikerprobung an Bord GNEISENAU und ADMIRAL GRAF SPEE.
  • 00.00.1940 - übergeben an FFS (See) 2 in Pütnitz, später FFS C 17 (See)
  • 07.03.1943 - Riebnitzer Bodden, Notlandung auf See, 100%
  2521Ar 196 B-03  D - IRMH  -
  • 20.05.1939 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 04.10.1939 - im Bestand der E-Stelle See gemeldet. Weiterer Verbleib unbekannt.
Weitere vakante Kennung für Ar 196 B-0 sind: (SD + BV) bei denen die Zuordnung noch aussteht.

Ar 196 Vorserien-Baureihe A 0, Werk-Nr.: 2522 - 2524, 100 011, (2586 - 2588 = zweifelhaft), gebaut bei Arado / Brandenburg
Bei Arado ab November 1938, 10x Ar 196 A 0 gefertigt, 6 Maschinen am 31.03.1939 durch das Reichsluftfahrtministerium bestellt.
Arado W.Nr.Typ:Stammkz.:Verbandskz.:Bemerkungen und Verbleib:
  2522Ar 196 A-01  D - ISFD
  TJ HB
  -
  • 13.01.1939 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 17.04.1940 - mit neuer Kennung TJ HB gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde
  • 26.05.1941 - im Bestand der E-Stelle See gemeldet.
  • 00.06.1941 - Im Nachschubbestand der Luftzeuggruppe (See) Kiel überführt.
  • 08.07.1941 - zugewiesen der FFS C 17 (See) in Pütnitz. Weiterer Verbleib unbekannt.
  2523Ar 196 A-02  -  -      Verbleib unbekannt.
  2524Ar 196 A-03  -  -      Verbleib unbekannt.
  2586Ar 196 A-0?  D - IYFS  -
  • 31.03.1939 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in der Flugsicherung.
  • 07.06.1939 - im Bestand der E-Stelle See gemeldet.
  • 12.06. - 26.07.1939 - gemeldet bei der 10. (See) / Lehrgeschwader 2 in Travemünde, u.a. Bordflugzeug der GNEISENAU. Weiterer Verbleib unbekannt.
  2587Ar 196 A-0?  -  -      Verbleib unbekannt.
  2588Ar 196 A-0?  -  -      Verbleib unbekannt.
  100 011
  ( 196 0011 )
Ar 196 A-010  -  -
  • 00.11.1940 - gemeldet im Bestand des Luftpark (See) Kiel-Holtenau
  • 22.11.1940 - Kiel-Holtenau, Notlandung, 50 %
Weitere vakante Kennung für Ar 196 A-0 sind: ( D - IPDB ; D - IYPS ; D - OPDX ; L2 + X41 ) bei denen die Zuordnung noch aussteht.

Ar 196 Baureihe A 1 , gefertig ab Juni 1939 in Warnemünde, Arado Werknummernblock.: 100 012 - 100 031 ( 20 Stück )
LW-W.Nr.Typ:Stammkz.:Verbandskz.:Bemerkungen und Verbleib:
  196 0012Ar 196 A 1  D - ISLD
  TJ HC
  6W AN
  • 20.07.1939 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 00.09.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel gemeldet. Bordflugzeug schwerer Kreuzer ADMIRAL HIPPER.
  • 03.05.1940 - mit neuer Kennung TJ HC gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde, Einbau Heyde MG 17
  • 03.09.1940 - Katapultstart vom schweren Kreuzer PRINZ EUGEN in Gotenhafen.
  • 05.10.1940 - im Bestand der E-Stelle See gemeldet.
  • 22.04.1941 - gemeldet bei der FFS C 17 (See) in Pütnitz. Weiterer Verbleib unbekannt.
  196 0013Ar 196 A 1  -  T3 DH
  • 27.08.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Schlachschiff SCHARNHORST.
  • 23.11.1939 - Flugunklar, beschädigt durch Luftdruck der schweren Schiffsartillerie, 25 %
  • 29.11.1939 - Abgabe an Industrie zwecks Reparatur.
  • 08.07.1941 - zugewiesen der FFS C 17 (See) in Pütnitz.
  • 17.11.1942 - Pütnitz, Startbruch, Überschlag, 100 %
  196 0014Ar 196 A 1  -  T3 AH
  • 00.08.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Panzerschiff ADMIRAL GRAF SPEE.
  • 13.12.1939 - bei Gefecht vor dem Rio de Plata, ausgebrannt
  • 17.12.1939 - Totalverlust durch Selbstversenkung des Schiffes.
  196 0015Ar 196 A 1  -  T3 CH
  6W ? N
  • 00.08.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Schlachschiff GNEISENAU.
  • 08.10.1939 - beschädigt durch Luftdruck der schweren Flak des Schiffes.
  • 23.12.1939 - Abgabe an Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel
  • 03.11.1942 - überführt von Luftzeuggruppe (See) / Kiel zur Abstellung während des Winters nach Luftpark Swinemünde. Weiterer Verbleib unbekannt.
  196 0016Ar 196 A 1  -  T3 BH
  6W ? N
  • 00.08.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Panzerschiff DEUTSCHLAND / LÜTZOW.
  • 27.11.1939 - Abgabe an Industrie zwecks Sonderüberholung.
  • 27.03.1940 - Abgabe an Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel. Weiterer Verbleib unbekannt.
  196 0017Ar 196 A 1  GB NA  -
  • 28.03.1940 - gemeldet bei der E-Stelle See / Travemünde in Erprobung.
  • 02.08.1940 - im Bestand der E-Stelle See gemeldet. Weiterer Verbleib unbekannt.
  196 0018Ar 196 A 1  -  T3 GH
  • 01.09.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Schlachschiff GNEISENAU.
  • 23.11.1939 - Flugunklar, beschädigt durch Luftdruck der schweren Schiffsartillerie, 25 %
  • 27.11.1939 - Beschädigung infolge Seeschäden auf 60 % gestiegen.
  • 29.11.1939 - Abgabe an Industrie zwecks Reparatur bzw. Verwertung. Weiterer Verbleib unbekannt.
  196 0019Ar 196 A 1  -  T3 HH
  • 23.09.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Panzerschiff ADMIRAL SCHEER
  • 22.10.1939 - Bordflugzeug Schlachschiff SCHARNHORST.
  • 10.11.1939 - Bordflugzeug Schlachschiff GNEISENAU.
  • 23.11.1939 - Flugunklar, beschädigt durch Luftdruck der schweren Schiffsartillerie, 25 %
  • 27.11.1939 - Beschädigung infolge Seeschäden auf 60 % gestiegen.
  • 29.11.1939 - Abgabe an Industrie zwecks Reparatur bzw. Verwertung. Weiterer Verbleib unbekannt.
  196 0020Ar 196 A 1  SD BN  T3 FH
  6W ? N
  • 01.09.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Schlachschiff SCHARNHORST.
  • 27.11.1939 - Beschädigung und Ausfall infolge Seeschäden, 20 %.
  • 29.11.1939 - Abgabe an Industrie zwecks Reparatur.
  • 23.12.1939 - Abgabe an Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel
  • 14.03.1941 - Bordflugzeug HSK 5 PINGUIN
  • 08.05.1941 - Totalverlust bei Versenkung HSK 5 PINGUIN nördl. der Seychellen / Indischen Ozean.
  196 0021Ar 196 A 1  -  6W ? N
  • 16.10.1940 - bei der Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel, Bordflugzeug HSK 8 KORMORAN.
  • 19.11.1941 - Totalverlust bei der Sprengung des Schiffes vor der Australischen Küste.
  196 0022Ar 196 A 1  -  6W ? N
  • 16.10.1940 - bei der Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel, Bordflugzeug HSK 8 KORMORAN.
  • 29.12.1940 - schwer beschädigt durch Startbruch im Nordatlantik, nicht mehr verwendbar.
  • 19.11.1941 - Totalverlust bei der Sprengung des Schiffes vor der Australischen Küste.
  196 0023Ar 196 A 1  -  T3 KH
  • 07.10.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Schlachschiff GNEISENAU.
  • 04.11.1939 - Östlich Bornholm, zerstört zu 50 %
  196 0024Ar 196 A 1  -  -      Verbleib unbekannt.
  196 0025Ar 196 A 1  -  6W ? N
  • 12.10.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel, Bordflugzeug HSK 1 ORION.
  • 09.01.1940 - Holtenau, Startbruch beim Einsetzversuch auf HSK 1 ORION, 80 %.
  196 0026Ar 196 A 1  -  T3 EH
  • 01.09.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Schlachschiff SCHARNHORST.
  • 04.11.1939 - Bei Seelandung Leitwerk vertrimmt, 7 %
  • 23.11.1939 - Flugunklar, beschädigt durch Luftdruck der schweren Schiffsartillerie, 25 %
  • 29.11.1939 - Abgabe an Industrie zwecks Reparatur. Weitere Verbleib unbekannt.
  196 0027Ar 196 A 1  -  -      Verbleib unbekannt.
  196 0028Ar 196 A 1  BB PM  6W ? N
  • 00.11.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel, Bordflugzeug HSK 4 THOR (1. Feindfahrt).
  • 21.11.1942 - gemeldet beim Luftdienstkommando 64 in Kiel
  • 07.01.1943 - Kieler Förde, brennend abgestürzt, 100 %
  196 0029Ar 196 A 1  BB PN  6W ? N
  • 00.11.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel, Bordflugzeug HSK 3 WIDDER.
  • 24.06.1940 - Beim Laden havarierte der Motor, nicht einsatzbereit.
  • 12.12.1940 - Vom Seefliegerhorst Brest-Süd von Bord geholt.
  • 12.11.1942 - gemeldet beim Luftdienstkommando 64 in Kiel
  • 30.11.1942 - Kiel-Holtenau, Bruchlandung auf See, Überschlag. 30 %
  • 30.05.1944 - gemeldet bei der I. / Fliegerziel-Geschwader 1 in Dievenow. Weiterer Verbleib unbekannt.
  196 0030Ar 196 A 1  SD BS  T3 ? H
  6W ? N
  • 23.09.1939 - bei der Bordfliegerstaffel 1 / 196 in Wilhelmshaven, Bordflugzeug Panzerschiff ADMIRAL SCHEER.
  • 09.12.1939 - beim Einsetzen an Bord beschädigt, 20 %
  • 24.06.1940 - Überführt von Ribnitz nach Travemünde zur E-Stelle See.
  • 28.06.1940 - bei der Bordfliegerstaffel 5 / 196 in Kiel, Bordflugzeug HSK 7 KOMET.
  • 02.10.1940 - Stiller Ozean, Startbruch, geborgen und ausgeschlachtet, 100 %
  196 0031Ar 196 A 1  -  -      Verbleib unbekannt.

Sources: Literatur:  Adler über See von Christ König ; Die deutsche Luftrüstung 1933 - 1945 von Nowarra; Wasserflugzeuge - Flugboote, Amphibien, Schwimmerflugzeuge von H.J. Becker; Recherche zur Deutschen Luftfahrtzeugrolle Teil I von Karl Ries ; Waffenarsenal-Heft Nr. 126 ; Die Seeflieger der deutschen Luftwaffe (1941 - 1944) ; Geschichte der E-Stelle See in 3 Bänden
Dokumente: KTB (Kriegstagebuch) des General der Luftwaffe beim Oberbefehlshaber der Kriegsmarine / Oberquartiermeister ; diverse Fotobelege ; diverse Flugbücher
Verlustlisten der fliegenden Verbände (RL 2 III/ 1173 - 1198) ; Verlustliste der Schulen und sonstige Verbände (RL 2 III/ 769 - 783) ; Diverse KTB's von Verbänden wie u.a. Bordfliegerstaffeln 1.196 und 5.196 ; Bordfliegergruppe 196 ; Bordfliegerkommandos auf Kriegsschiffen, KTB's von Kriegsschiffen der deutsche Kriegsmarine usw. ;
Aus private Archiven und Sammlungen u.a. von Karl Kössler, Horst Thürlings, Axel Urbanke, Axel Kleckers, Christian Grams, Hans Mcilveen, Christ König, Urs Heßling etc.
Techn. Vorschriften u.a.: D.(Luft)T.2196 Ar. 196 A3 / A5, Teil 0 - 10 ; L.Dv T.2196 Ar. 196 A4 Fl ; L.Dv. 391 Teil 1-10, Ar. 196 A und B ; L.Dv. Nr. 844a Ar. 196 A-1 und A-2 ; plus weitere diverse Vorschriften
Website:  www.adl-luftfahrthistorik.de ; www.luftwaffe-research-group.org ; www.wlb-stuttgart.de ; www.forum-marinearchiv.de ; www.Luftwaffe-zur-See.de ;